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Akuter Personalmangel: Lehrer fordern Umdenken bei der Ausbildung

 

Sachsen sucht händeringend nach Lehrern. Die Regierung verhandelt über ein Maßnahmenpaket, um den Beruf attraktiver zu gestalten. Es müsse schon viel früher angesetzt werden, sagt der Lehrerverband.

 

Dresden. Der sächsische Lehrerverband hat angesichts des Personalmangels an den Schulen ein Umdenken in der Lehrerausbildung gefordert. Es müsse eine gezieltere Ausbildung ent-sprechend des Bedarfs nach Schularten und Fächern geben, teilte der Verband am Dienstag mit. Die Universitäten sollten zudem für die Zulassung zum Lehramtsstudium Auswahlver-fahren und Eignungsgespräche führen, „um dem hohen Anspruch des sächsischen Abiturs und anderen persönlichen Eignungen des Studienbewerbers gerecht zu werden“, erklärte Weichelt.

 

Der Verband sieht Bewerber aus Sachsen im Nachteil, weil die Hochschulen die Auswahl nach einem internen Numerus clausus treffen. Bisher kommen den Angaben zufolge nur zwei Drittel der Lehramtsstudenten aus Sachsen. Die Lehrer fordern zudem, die Lehrerausbildung an der TU Chemnitz unter anderem um das Lehramt für Mittelschulen zu erweitern.

 

Die TU sei grundsätzlich bereit, die Lehramtsausbildung zu verstetigen und auszudehnen, reagierte Rektor Gerd Strohmeier. Die Ausbildung müsse allerdings vom Freistaat finanziert werden und dürfe nicht zulasten anderer Bereiche gehen, betonte er. Seit dem Winterse-mester 2013/14 wird in Chemnitz nach einer zwischenzeitlichen Einstellung wieder die Lehr-amtsausbildung für Grundschulen angeboten. Den Angaben zufolge ist die Zahl der Studien-anfänger allerdings auf 100 begrenzt und die Immatrikulation nur bis 2020/21 gesichert.
Im Frühjahr hatten bereits die Industrie- und Handelskammer sowie das Handwerk eine ver-stärkte Ausbildung von Lehrern in Chemnitz gefordert. Ansonsten sei es schwierig, junge Lehrer nach ihrem Studium wieder in die Region zurückzuholen, hieß es.

 

Der Lehrerverband spricht von einer „katastrophalen Bewerberlage“ gerade in der Chemnitzer Region. Demnach wurden zum 1. August allein an den Oberschulen mehr als 70 Prozent Seiteneinsteiger eingestellt. „Wenn nicht bei der Lehrerausbildung endlich ein Umdenken passiert, werden wir auch noch in zehn Jahren über Lehrermangel sprechen“, so Weichelt. (dpa)

 

www.sz-online.de vom 26.10.2016

 


24.06.2018 - 20:14:43